Handball: Damen-Landesliga
Eintracht Dolberg unterliegt SG Ruhrtal
Das Spiel, das die Eintracht unter keinen Umständen verlieren durfte, verlor sie trotzdem. Im Kellerduell gegen die SG Ruhrtal ging die Sieben von Trainer Jochen Bülte nach 60 Minuten als Verlierer vom Platz. Der Klassenerhalt rückt durch die erneute Niederlage in immer weitere Ferne. Von Sohrab Dabir, Dolberg.

„Nach der Halbzeit lief es bei uns nicht mehr. Unsere Chancenverwertung war mangelhaft. Es war insgesamt kein gutes Landesliga-Spiel“, sagte Bülte nach dem 18:20. Zunächst sah es noch vielversprechend für den Tabellenletzten aus. Der SVE erwischte einen guten Start und ging mit 11:8 in die Pause.

Bis zehn Minuten vor Schluss hielt die Führung. Danach drehte Ruhrtal die Partie jedoch und behielt bis zum Abpfiff den knappen Vorsprung. „So lange die Möglichkeit noch da ist, nicht abzusteigen, werden wir nicht aufgeben“, gab sich Bülte nach der 13. Saisonniederlage weiter kämpferisch.

SVE Dolberg: Borgerding, Roggenkemper, Sahm, Penger (1), Falk (1), Steinhoff (6/5), Adam (4/1), Kaplan, Czajor (1), Lube (1), Westerfellhaus, Kreitigner (3/2), Kocker (1).

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Moral und Charakter prägen Sieg der SG Ruhrtal
Oeventrop.   Die Handball-Damen des Landesligisten SG Ruhrtal landeten einen wichtigen Auswärtserfolg im Kellerduell beim Schlusslicht SV Eintracht Dolberg. Mit 10:22-Punkten (Rang 11) ist bei einem Spiel Rückstand der Kontakt zum rettenden Ufer hergestellt.

Die Handball-Damen des Landesligisten SG Ruhrtal landeten einen wichtigen Auswärtserfolg im Kellerduell beim Schlusslicht SV Eintracht Dolberg. Mit 10:22-Punkten (Rang 11) ist bei einem Spiel Rückstand der Kontakt zum rettenden Ufer hergestellt.

SV Eintracht Dolberg - SG Ruhrtal 18:20 (11:8). Das war für die SG ein ganz hartes Stück Arbeit, doch nach 4:0-Punkten in Serie darf der Aufsteiger weiter auf den Ligaverbleib hoffen. „Am Ende hat die Mannschaft Moral und Charakter gezeigt und die Partie verdient für sich entschieden“, freute sich Ruhrtals Trainer Jörg Humpert zu Recht.

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit wechselten sich beide Mannschaften mit der Führungsarbeit ab. Die Gäste lagen mit ein bis zwei Toren vorn (2:0/9., (8:7/25.), doch der SV nutzte kurz vor der Pause eine Zeitstrafe gegen Lisa Wolf aus (26.), um von 9:8 (26.) auf 11:8 (29.) davon zu ziehen.

Im zweiten Durchgang ging das zähe Ringen für die SG weiter, während das Tabellenschlusslicht bis zum 16:14 (49.) in Front lag. Celine Brouwer sowie Lisa Wolf stellten den Gleichstand her (16:16/50.), dann legte Ruhrtal zwei Tore vor (18:16/54.). Allerdings kassierte die SG zu schnell wieder den Ausgleich (18:18/56.). Lisa Wolf war zum 19:18 erfolgreich (58.), während Sina Wolf eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste (59.). In Unterzahl sollte dann 43 Sekunden vor dem Ende Hannah Wolf per Siebenmeter für die Entscheidung sorgen.

Jetzt Osterpause

Jetzt geht es erst einmal in die Osterpause und die SG Ruhrtal kehrt voraussichtlich am Sonntag, 8. April, in den Punktspielbetrieb zurück. An diesem Tag soll die Auswärtspartie beim Hammer SC nachgeholt werden. Eine Woche später (Sonntag, 15. April, 17 Uhr) steht das Heimspiel gegen die Ahlener SG auf dem Programm.

SG Ruhrtal: Köster, Humpert (n.e.); Feldmann (1), C. Brouwer (1), H. Wolf (4/2), Gierse, Iken (1), Vollmer, Vernholz, S. Wolf (3/2), L. Wolf (7), Ten Haaf, Miese (3), R. Brouwer.