Senioren- Spielberichte 13./14.12.08

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1. Herren: SG Ruhrtal – HSG Menden Lendringsen III 34:30 (12:11)
 Die SG Ruhrtal landete gegen den Tabellenletzten einen ungefährdeten Sieg. In der ersten Halbzeit konnte Menden, das mit neuem Trainer und frischem Wind ins Sauerland gereist war, noch mithalten. Dennoch hatte die SG Ruhrtal das Spiel unter Kontrolle, insbesondere dank einer überzeugenden Abwehr. Nach der Pause ließ die Gegenwehr des Schlusslichtes aber nach. „Die Partie entwickelte sich zum Scheibenschießen“, berichtete Ruhrtals Trainer Stefan Humpert. Zwar nahm Menden Ruhrtals starke Rückraumspieler Olaf Lehmenkühler und Karsten Schulte in Manndeckung. Das half jedoch nicht viel. Denn die SG Ruhrtal kam immer über die Außen zum Torerfolg. Besonders der A-Jugendliche Jan Gierse konnte überzeugen. Mit ihm war Stefan Humpert besonders zufrieden: „Jan war richtig stark.“
SGR: Drosten, R. Müller; Lehmenkühler (7), Schulte (7/4), Gierse (5), Schäfer (5), Humpert (4), Trompetter (3), Bosgraaf (1), Klemm (1), Friedrich (1), Glaremin, Frimmel.
 Menden, Für Dirk Averbeck war der Fall nach der 30:34 (11:12)-Niederlage bei der SG Ruhrtal klar. „Da war viel mehr drin“, sagte der verletzte Spielertrainer von HSG Menden-Lendringsen III und machte deutlich, „dass wir im Angriff unsere beste Saisonleistung gezeigt haben“. Dass es aber nicht reichte, um in Oeventrop zwei Punkte einzufahren, lag in der Abwehr begründet. „Da hatten wir Probleme. wir standen einfach nicht dicht genug“, kündigte Averbeck „noch viel Arbeit an dieser Baustelle“ an.
(Mendener Zeitung) Eine kurze Schwächephase direkt nach der Pause reichte, um der HSG-Dritten alle Erfolgsaussichten zu nehmen. „Wir haben im Angriff durchaus überzeugt, was vor allem an den starken A-Jugendlichen und der Aushilfe von Eike Lotz lag, aber unsere Probleme in der Defensive waren zu gravierend“, resümierte der bis zum Saisonende als Coach fungierende Dirk Averbeck. Zwar hielt der Gast kämpferisch voll dagegen, ließ sich von der gewohnt ruppigen Gangart der Ruhrtaler nicht einschüchtern, aber als die SGR auf vier Tore enteilt war, lief der Tabellenletzte permanent hinterher, konnte angesichts der Schwäche im hinteren Bereich keine wirksame Aufholjagd starten.

1. Damen: SG Ruhrtal – TSV Bigge-Olsberg 24:24 (14:13)
Nach 4-Tore-Rückstand noch Punktgewinn
 „Wir sind nicht wieder in der Tabelle nach unten abgerutscht. Das ist das Wichtigste“, sagte Simone Frey-Hannappel von der SG Ruhrtal. Viele Tore erzielte die SG Ruhrtal über die Außenpositionen. „Mit letzten Kraftreserven haben wir uns am Ende wieder rangekämpft und konnten durch zwei Tore der starken Rita Brouwer zum 24:24-Endstand ausgleichen. Aufgrund der zwischenzeitlichen Differenz von vier Toren muss man dieses Unentschieden als Punktgewinn sehen“, sagte Simone Frey-Hannappel. Einige Hundertprozentige entschärfte Ruhrtals starke Torfrau Ulla Schulte.
 Die Damen aus Bigge-Olsberg erwiesen sich in Oeventrop als erwartet schwere Gegner. Die Mannschaft ist offenbar durch den Ausfall einiger Stammspielerinnen in den Tabellenkeller gerutscht. In Oeventrop waren die starken Rückraumspielerinnen wieder dabei. Das Spiel war von Anfang bis Ende spannend und eng. Halbzeitstand 14:13 für Ruhrtal. Die SGR machte viele Tore über Außen, da der großgewachsene Bigger Mittelblock viele Rückraumwürfe abblockte. In der 45. Minute konnte sich Olsberg zum ersten Mal mit vier Toren absetzen (19:23). Doch mit letzten Kraftreserven kämpfte sich Ruhrtal nochmal heran und konnten über 22:24 durch zwei Tore der stark spielenden Rita Brouwer zum 24:24 Endstand ausgleichen. Die eingewechselte Ulla Schulte konnte in dieser Phase einige hundertprozentige Chancen der Olsberger abwehren. Aufgrund der zwischenzeitlichen Differenz von 4 Toren musste die SGR das Unentschieden als Punktgewinn sehen.
SGR: Wiesner, Schulte, Brouwer (11), B. Topp (5), Osterhaus (4), Frey-Hannappel (3), Mansfeld (1), Klein, Weber, Kossmann, Weiß, Klute.

TSV Bigge-Olsberg verschenkt einen Punkt im Abstiegskampf
 Winterberg. Einen wichtigen Punkt verschenkt haben die Damen des TSV Bigge-Olsberg beim Kellerderby in Oeventrop bei der SG Ruhrtal.
Motiviert durch den Sieg am vergangenen Sonntag gegen den TV Arnsberg und durch die Rückkehr von Rückraumschützin Anja Hötger nach überstandener Grippe ins Team gingen die TSV-Damen zunächst konzentriert und ruhig in Halbzeit 1 und konnten diese zunächst für sich gestalten. Bis Ende der Halbzeit konnte man Ruhrtal mit ein bis zwei Toren auf Abstand halten.  Ruhrtals Damen steckten jedoch nicht auf und kämpften sich, unterstützt durch das zahlreiche heimische Publikum, wieder heran, konnten sogar noch direkt vor dem Pausentee mit 14:13 in Führung gehen. Auch der Start in Halbzeit 2 glückte den Ruhrtalerinnen wesentlich besser, bauten sie doch durch zwei schnelle Tore die Führung auf 16:13 aus.  Jetzt war Kampfgeist angesagt bei den TSV-Damen. Tor um Tor holte man auf und es entwickelte sich ein spannendes und sportlich faires Spiel für die Zuschauer.  Mitte der zweiten Halbzeit schaffte man den Ausgleich zum 18:18 und konnte sich dann sogar auf 23:19 absetzen. Dann fiel 10 Minuten vor Schluss die Zeitanlage in Ruhrtal aus, was für Hektik und Unruhe sorgte. Der Faden bei den TSV-Damen riss wieder, es wurde nicht mehr ruhig und konzentriert durchgespielt. Ruhrtal zeigte in dieser Phase mehr Biss in den Aktionen und konnte sich wieder herankämpfen.  In der letzten Minute gelang ihnen dann der Ausgleich zum 24:24, der zwar sportlich gesehen gerechtfertigt war, aber den TSV-Damen im Kampf um den Klassenerhalt bitter weh tut, da jeder Punkt nun zählt.  In der kurzen Winterpause ist nun Gelegenheit, sich entsprechend auf die Rückrunde vorzubereiten, um dann hoffentlich wieder personell aus dem Vollen schöpfen zu können, um den Kampf um den Klassenerhalt aufnehmen zu können.

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