
1. Herren: DJK SG Bösperde – SG Ruhrtal 30:27 (17:12).
Ruhrtal hatte nur acht Feldspieler zur Verfügung. Coach Brüggemeier: „Die Jungs hätten einen Punkt verdient gehabt.“
SGR: Gierse, Lörwald; Frimmel (5), Schäfer (5), Blech (2), Schulte (3), Hammer (4/1), Schmidt, Trüller (3), J. Gierse (5).
DerWesten. MENDEN.
Trainer Klaus Schankowski war trotz des Sieges nur mäßig zufrieden. „Er war nicht das, was wir uns im Training erarbeiten. Es fehlt die Ruhe und Übersicht“, sagte der DJK-Coach. Die Führung, die sich die Gastgeber im ersten Durchgang herauswarfen (6:2/14:9), gaben sie in Halbzeit zwei fast wieder her. Über 22:19 (40.) kamen die Gäste auf 24:23 (50.) heran, ehe die Bösperder die Punkte in der Schlussphase unter Dach und Fach brachten.
DJK Bösperde: Kiwitt, Lobo-Fragoso; Wergen (5), Thonemann (6), Lehecka (4), Maximilian Gödde (8), Fobbe (2), Guthoff (1), Springer (2), Marcel Sparenberg (2), Mende.
1. Damen: SG Ruhrtal – HSG Lüdenscheid 16:19 (8:9)
SG-Coach Guido Stirnberg: „Wir konnten unseren Zuschauern ein schönes Spiel gegen den Tabellenführer bieten. In der zweiten Halbzeit fehlten uns die Alternativen im Rückraum.“
SGR: Köster; Vollmer (14/7), Schürmann, Schmitz (1), Brouwer (1), Staat, Alex, Feldmann, Manuela Neff.
www.hsg-luedenscheid.de:
Party pur im Ruhrtal
SG Ruhrtal – HSG Lüdenscheid 16-19 (8-9)
„Auswärtssiege sind schööööön…“ skandierten die mitgereisten Fans kurz vor Ende der letzten Auswärtspartie der Saison und feierten die Schmoll-Sieben, als hätten sie gerade die Deutsche Meisterschaft gewonnen. Dabei hatte der Aufsteiger in Arnsberg-Oeventrop nur einen Pflichtsieg eingefahren und dabei nur selten an die Topleistungen der bisherigen Saison anknüpfen können. Aber das schmälerte die Stimmung beim HSG-Anhang nicht im geringsten. Die erste organisierte Fahrt mit dem Fan-Bus wurde zu einer einzigen Party-Tour und machte den Ausflug ins Ruhrtal zu einem einmaligen Erlebnis für Mannschaft und Fans.
Aber Handball wurde natürlich auch gespielt. Die Gastgeber ließen sich vom Spektakel auf den Rängen nicht beeindrucken und gestalteten das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Nach 10 Minuten lag die HSG mit 5-2 vorn, verpasste es dann aber durch eine mangelhafte Chancenverwertung, sich weiter abzusetzen. Bis zur Pause sollten der Schmoll-Sieben nur noch vier Treffer gelingen. Beim 6-6 (18.) hatte die SG wieder egalisiert und lag auch zur Halbzeit nur hauchdünn im Hintertreffen.